firmenfeier location Kirchheim in Schwaben

Eventlocation Gasthaus,Biergarten,Festsaal,2xNebenraume

Marktplatz 3, 87757, Kirchheim in Schwaben, Deutschland

Restaurant | Gaststätte
400 Gäste
400 M² Nutzflache

Über diese Eventlocation

Gasthof zum Adler in Kirchheim Das Wahrzeichen des Marktes Kirchheim ist ohne Zweifel das Fuggerschloss. Der Augsburger Kaufmann Anton Fugger erwarb 1551 die Herrschaft Kirchheim, ließ 1578 bis 1587 die mittelalterliche Burg abreißen und errichtete an selber Stelle das bis heute alles im Umkreis überragende, imposante Schloss. Nur einen Steinwurf entfernt, am Marktplatz, steht das Gasthaus zum Adler. Das ursprüngliche Gasthaus wurde bereits 1583/84 als fuggerisches Gasthaus zum Adler errichtet und 1728 nach einem Brand wieder aufgebaut. 1859 wurde die Wirtschaft an die Gemeinde veräußert und zur St. Leonhards Apotheke umfunktioniert. Im Gegenzug wurde der Zehentstadel am Marktplatz zum Gasthaus umgebaut. Das Gebäude schließt den Marktplatz in östlicher Richtung ab und ist unmittelbar im rechten Winkel mit der ehemaligen fürstlichen Domänenkanzlei an der Nordseite des Marktplatzes verbunden. Ein schöner Ausleger mit goldenem Doppeladlerschild aus der Zeit um 1800 weist dem hungrigen Gast den Weg. Seit April 2015 führen die beiden aus Tschechien stammenden Gastronomen Josef Svoboda und Milan Havranek den Traditionsgasthof in Kirchheim. Svoboda kümmert sich im Adler um den Service, Havranek waltet in der Küche und gemeinsam bieten sie ihren Gästen eine gutbürgerliche, bayerisch-böhmische Küche, Gemütlichkeit und vor allem jede Menge authentische Herzlichkeit. Ein Anruf von Rudolf Freiherr von Erffa, Domänenverwalter der fuggerschen Besitztümer in Kirchheim, überzeugte Svoboda, seine langjährige Anstellung im Park Café in München zu beenden und sich der anspruchsvollen Aufgabe im beschaulichen Kirchheim zu widmen. Und vielleicht spielte auch die Tatsache, dass Angela Fürstin Fugger von Glött, die 80-jährige Bewohnerin und Verwalterin des 52-Zimmer-Anwesens in der Nachbarschaft, zu den regelmäßigen Gästen des Adlers gehört, bei seiner Entscheidung eine Rolle. Wer kann schließlich schon behaupten, dass die direkten Nachkommen der einst reichsten Großkaufmannsfamilie der Welt bei ihm Stammgast sind? Einen festen Sitzplatz hat die Fürstin jedenfalls in der Fuggerstube, einer gemütlichen, kleinen Gaststube rechter Hand des Haupteingangs mit Platz für circa 45 Personen, einem gekachelten Boden, einer umlaufenden Sitzbank und einer kleinen Theke auf der linken Seite. Die ursprünglich deutlich größere und moderne Theke des Vorpächters wurde von Svoboda und Havranek aus ästhetischen Gründen gegen das etwas dezentere Vorgängerexemplar ausgetauscht. Die beiden sympathischen Pächter fanden sie in einem der zahlreichen Zimmer des ehemaligen Zehentstadels wieder und polierten sie neu auf. Auf der Frontseite der Theke ist groß in Schwarzweiß das Fuggerschloss abgebildet und es ist kaum vorstellbar, dass hier vorher ein hochmoderner Ausschank den Platz eingenommen haben soll. Schaut man sich um, entdeckt man auf den Fensterbänken einige Zinnteller, etwas Porzellan sowie die obligatorischen Blumen. Deutlich ausgefallener ist eine an der Wand befestigte Garderobe aus zu Haken gebogenen Löffeln. Durch die Fuggerstube gelangt man in das Künstlerzimmer, das mit seinem dunklen Holzboden, der Holzdecke und dem rustikalen Holzmobiliar Geschichte förmlich zu atmen scheint und damit einen schönen Kontrast zur hellen Fuggerstube bildet. Das Holzinterieur stammt aus dem Jahr 1890, ebenso die historische Dekorationsmalerei des Kirchheimer Malers Sylvest Striebel an den Wänden. Sprüche wie „Rede wenig, rede wahr, trinke mäßig, zahle bar“ in altdeutscher Schrift an allen vier Wänden haben hier schon Generationen von Gästen zum Schmunzeln und Nachdenken animiert. Wie der Name sagt, war das Zimmer von jeher als Treffpunkt für Künstler konzipiert und ist dies bis heute, beispielsweise für den Theater- und den Musikverein, geblieben. Zur Dekoration dient unter anderem eine alte, hölzerne, fest an die Wand montierte Standuhr, und an den Wänden hängen Bilder vom Schloss oder passend ein Porträt von Anton Fugger, dem Begründer der Fuggerdynastie. Und neben dem Bild des einst reichsten Mannes der Welt hängt, ganz dezent in der Ecke und wie ein Sinnbild für den gelungenen Versuch der Pächter, das Alte zu bewahren und sich trotzdem persönlich einzubringen, ein Hochzeitsfoto von Milan Havraneks Großeltern. Aus dem Künstlerzimmer gelangt man direkt in den Biergarten. Hier finden rund 120 Menschen unter einem für einen Biergarten untypischen alten Ahornbaum ein schattiges Plätzchen. Eine eigene Zapfanlage im Außenbereich ermöglicht die unkomplizierte Bewirtung des Gartens, an dessen Rand eine kleine Bühne für Musikgruppen bereitsteht. Eine weitere Gaststube im Erdgeschoss ist das Herrenzimmer auf der linken Seite des Haupteingangs. Der Raum wurde erst vor etwa 20 Jahren eingerichtet, bietet Platz für 30 Personen und ist optimal für kleinere Feiern und Veranstaltungen geeignet. Ein großes, fast bodentiefes Fenster erhellt das ansonsten in Weiß und dezentem Braun gehaltene, moderne Zimmer. Über ein zweiläufiges Treppenhaus mit Holzbalustergeländer aus dem 18. Jahrhundert kommt man in den ersten Stock des Hauses und damit zum imposanten Saal des Adlers. Der ebenfalls um 1890 eingerichtete Fuggerfestsaal besitzt eine neubarocke, stuckierte Korbbogentonne, einen bis auf die Tanzfläche originalen Holzboden und bietet bestuhlt gut 200 Personen einen Sitzplatz. Am Kopfende des Saals befindet sich eine große Bühne, die sowohl vom Theaterverein als auch für Konzerte rege genutzt wird. Der eigene Ausschank sorgt hier, wie schon im Garten, bei großen Veranstaltungen wie Bürgerversammlungen, Hochzeiten oder Firmenfeiern für einen schnellen Service. Gasthof zum Adler Marktplatz 3 87757 Kirchheim Telefon:08266 / 8693489 www.adler-kirchheim.de Öffnungszeiten: Dienstag–Samstag 11:00–22:00 Uhr Sonntag 10:00–20:00 Uhr Ruhetag: Montag

Ausstattung

  • TV
  • Küche
  • WLAN
  • Bar
  • Dusche
  • WC
  • Parking

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